Dienstag, 2. März 2010

First Day, First Impressions - Ein A"klima"tisierungstag in Mumbai

Morgens: Der erste Blick aus dem Fenster: Auf der Straße wird über offenem Feuer das Frühstück zubereitet.Für uns gab es aber Frühstück vom Buffet mit Reisflocken mit Curry, scharfe Erbsen und Toastbrot mit leuchtender Marmelade mit vielen "E"s (Christian hat sechs gezählt).Da unsere Mägen noch nicht an die örtlichen Spezialitäten angepasst sind, wurde uns von Dr. Shah vom Verzehr von frischem Obst, Salat und ungekochter Milch abgeraten!

Um 9:00 Uhr verließen wir das Hotel und tauchten in eine andere Welt ab. Bei 27 Grad, stickiger Luft und hoher Luftfeuchtigkeit machten wir uns zunächst auf den Weg zu einem Kiosk, wo wir uns mit Mineralwasser eindeckten. Wir durchquerten das Viertel Andehri bis zum gleichnamigen Bahnhof.

Was haben wir gesehn? Menschen, noch mehr Menschen und auch arme Menschen. Dazu noch Taxis, die wie Trabants aussehen, motorisierte Rikschas, Fahrräder, Roller, Autos, Busse und Handkarren. Dabei war es laut, heiss, stickig, eilig - insgesamt ein funktionierendes Chaos.

Vom Bahnhof sind wir "first class" Richtung Mumbai Victoria Station gefahren। First class entspricht allerdings nicht deneuropäischen Vorstellungen von komfortablen Reisen. Nach der Ankunft sind wir mit 4 Taxen durch den Stadtverkehr von Mumbai zum Gate of India gefahren - eine spanennde Erfahrung für 20 Rupien, ungefähr 30 Ct. Da kann eine deutsche Achterbahn locker einpacken!
Am Ziel angekommen haben wir das Gate of India und das Taj Mahal angesehn - das war das erste mal, für einen Toilettenbesuch eine Sicherheitskontrolle durchlaufen zu müssen. Nach dem Mittag mit indischen Spezialitäten und einem Basarbesuch haben wir das KC Institut for Management besucht und anschließend eine Pause im "Leopolds" gemacht.
Um den örtlichen Großmarkt zu erreichen, nutzen wir eine Busverbindung - auch dieses war ein einmaliges Erlebnis. Als sehr besonders erwies sich der Besuch des Tempels für die Göttin Mumba, zu dem wir barfuss einen Rundgang um den Schrein unternommen haben und von einem Geistlichen gesegnet wurden. Rein zufällig traf Tanja einen Inder wieder, den sie vor dem Großmarkt fotografiert hat.

Der Überlebenssprung von Prof. Schäfermeier auf einen sich bewegenden Zug mit mindestens 10 Km/h war für uns ein richtiges Vorbild. :-)

2 Kommentare:

  1. Hey hey,

    schön zu hören das ihr alle heile angekommen seid!

    Hattet ihr Turbulenzen bei dem Sh..Wetter am Sonntag?
    Heute wars hier auch recht schön, aber kalt.

    Und immer schön fleißig weiter berichten....!

    der AleX

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  2. ... unerwaehnt blieb dabei die rasante Bus-surfing Aktion meinerseits, da haetten die berliner Jungs ihren Spass gehabt.

    In Abhaengigkeit der Qualitaet der lokalen Oertlichkeiten ist auch eine Sicherheitskontrolle nicht unnormal :)

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