Samstag, 13. März 2010

25-stündige Heimreise und fast 50°C Temperaturunterschied

Der Freitag Vormittag stand allen noch einmal zur freien Verfügung, bevor wir uns gegen 14 Uhr Ortszeit mit Rikschas zum Bahnhof auf machten. Jagdish Shah sagte, die Fahrt dürfte max. 20 Rupies kosten, die Fahrer wollten beim Kassieren allerdings 30 haben - daher gab es noch lange Diskussionen, wenn auch nur aus Prinzip. Als weitere nette Erinnerung hat sich Hans auch noch einen Strafzettel wegen unerlaubten Rauchens gesichert.






Die 25-stündige Rückreise nach Deutschland begann mit einer Zugfahrt von Vadodara nach Mumbai. Wie schon auf der Hinfahrt wurden wir auch hier wieder von der Western Railway gemästet. In Mumbai angekommen traf uns noch einmal der (Hitze-) Schlag, denn es waren fast 40°C, kombiniert mit dem typischen "aromatischen Geruch". Unser Busfahrer zum Flughafen heizte durch den dichten Stadtverkehr und zu unserem Glück wurden wir von der Polizei angehalten, da wir angeblich eine Haltelinie überfahren hätten und wir in einem Schulbus saßen, was zu dieser Uhrzeit sehr ungewöhnlich sei. Unser guter Jagdish hat aber mal wieder seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt und die Strafe auf 100 Rupies herunter gehandelt.



Auf dem Flughafen verabschiedeten wir uns von Jagdish (im Zug haben wir ihm bereits ein Geschenk überreicht) und starteten nach dem Checkin-Prozedere gegen 01:20 Uhr Ortszeit unseren Heimflug mit Swiss Air. Nach einer ruhigen Nacht setzten wir mit einer Bilderbuchlandung bei -9°C in Zürich auf. Unser Anschlussflug nach Hannover war ebenfalls sehr angenehm und so landeten wir gegen 09:00 Uhr MEZ in Deutschland. Zur Überraschung musste niemand in die Zollkontrolle und so konnten wir zügig mit dem Flughafen-Shuttle-Service die letzten Kilometer antreten.


Nach ca. 8.500 Kilometern und 25 Stunden Rückreise in den Knochen erreichten wir gegen 10:30 Uhr das (ungemütliche) Bielefeld. Damit geht unsere Indien-Exkursion 2010 nach 13 wundervollen Tagen, in denen wir eine andere Kultur kennen gelernt haben und unsere intercultural Competence trainieren konnten, zu Ende.

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